The Cook Islands: Back to the roots



Geboren und aufgewachsen in der Schweiz, fühle ich mich zu 100% als Schweizerin und schätze dieses Land als meine Heimat sehr.

Dennoch war mir stets bewusst, dass sich meine Wurzeln väterlicherseits in weiter Ferne befinden. Um genauer zu sein am anderen Ende der Welt auf den Cookinseln.

Bei den Cookinseln handelt es sich um einen Inselstaat mit insgesamt 15 Inseln, welche im Südpazifik ca. 3200 km nordöstlich von Neuseeland liegen.

Die Cookinseln werden in eine nördliche und in eine südliche Gruppe geteilt. Im Norden befinden sich die Inseln Manihiki, Nassau, Penrhyn, Pukapuka, Rakahanga und Suwarrow.

Die Gruppe im Süden setzt sich zusammen aus Aitutaki, Atiu, Mangaia, Manuae, Mauke, Mitiaro, Palmerston, Rarotonga sowie Takutea. 

                                                               

Rarotonga ist die Hauptinsel. Sie weist die höchste Einwohnerzahl und mit rund 67 kmauch die grösste Fläche auf.

Auf Rarotonga befindet sich die Hauptstadt Avarua. Das Verkehrsnetz ist auf der Insel deutlich geringer ausgeprägt als bei uns. So gibt es auf Rarotonga nur eine Hauptstrasse, die rund um die Insel führt. Sie erschliesst alle anderen Ansiedlungen. Auf ihr verkehrt der Linienbus, das einzige öffentliche Verkehrsmittel, der stündlich abwechselnd rechts und links herum um die gesamte Insel fährt und dabei nach Wunsch der Fahrgäste anhält.

Die zwei Amtssprachen der Cookinseln sind Englisch und Cook Islands Maori. Als Zahlungsmittel kann die eigene Währung, die Cookinseln-Dollar, sowie Neuseeland-Dollar verwendet werden.

Für den Tourismus erschlossen sind insbesondere die Hauptinsel und Aitutaki, welche mit seiner Lagune wohl am besten die Traumvorstellung der Südsee verkörpert.



Mein Wissen über die Cookinseln basiert zurzeit noch auf Erzählungen meiner Familie und dem Internet. Denn auf Grund der grossen Distanz war ich leider noch nie dort.

Dies möchte ich nun ändern, denn mit den Jahren habe ich immer mehr die Sehnsucht verspürt, meine anderen Wurzeln kennenzulernen.

Und nun freue ich mich wahnsinnig darauf, nächstes Jahr diese Reise anzutreten und die Inseln zu erkunden.

Tamara John